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Samstag, 28. Januar 2012

Der Schattenkönig [3/3]

WIE um alles in der Welt mögt ihr euch fragen, kann man sich in ein Monster verlieben?

Der Schattenkönig - jene in die Tiefen Buchhaims verbannte Kreatur, von der die Bewohner der Stadt der Träumenden Bücher nur unter Furcht sprechen... welche die Abgründe der Stadt beherrscht und niemals an die Oberfläche darf?

Ich habe mich in diese Wesenheit verliebt und ich würde es wohl immer wieder tun.
Denn jener Schattenkönig stellt sich als nichts anderes heraus, denn als verbannter Engel - als jenes Wesen das den Funken in sich trug, von dem der Herrscher der Stadt nicht wollte dass je ein Wesen ihn empfängt.

Herr Walther Moers ist ein Autor der nicht von sich reden lässt.
Von daher kann ich nicht mit Sicherheit behaupten was der Zweck seines Werkes war... den tiefen Symbolgehalt aber der darin schlummert, den gebe ich hiermit jedoch weiter:

WER ist der Schattenkönig?

Das dunkle Labyrinth [2/3]

Wo bin ich heute?

Die Stadt der Träumenden Bücher von Walther Moers war es, die mich schon damals magisch anzog, als ich sie nur schüchtern und von ferne zu Gesicht bekam...
Ich hielt das Buch sehr oft in Händen, träumte mich in jene Welten die zwischen dem Papier verborgen sein mussten und fragte mich über das Wesen jener Kreaturen, deren Präsenz man darin finden würde. Damals kannte ich Herrn Moers und seine Werke nicht. Abgesehen von einem sehr unflätigen Film dessen Eignangsmelodie ich hin und wieder aufgebrachten Christen vorsinge ;)

Ich las das Buch erst später, 2009, als mein Leben wieder in meinen eigenen Händen lag.
Zwischen diesen beiden Punkten lagen lange Halbjahre Abitur - eine Zeit die mich um 2 Jahre meines Lebens und meine Mitschüler gar um den Verstand brachte.
Kennt einer von euch "Unterm Rad" von Herrman Hesse? - Man sollte es zur Pflichtlektüre der Bildungsminister machen, doch glaube ich nicht mehr dass dies noch etwas hilft.

Leipzig - die Stadt der Bücher [1/3]

Ein Tribut zu Walther Moers Werk "die Stadt der Träumenden Bücher"
Zur Feier des Tages (für uns der erste Schnee diesen Winter und zudem der Geburtstag eines treuen Freunds) ein wenig Kurzweil... nicht ohne die üblichen Hintergedanken allerdings...


Moers Werk Die Stadt der Träumenden Bücher ist das wohl schönste Buch das ich je zwischen den Fingern hatte. Diese Liebe begann lange bevor ich meine Richtung in dieser Welt einnahm... es war im Jahr 2007 und ich war schüchterne 17 Jahre jung...

Freitag, 27. Januar 2012

Glaubensgespräche (3)

Diverse Seiten später (hier gehts zurück zum zweiten Teil):
Es entspringt also eine Debatte über Themen, von denen ich nicht wirklich gedacht hätte, dass es noch Menschen gibt die zum Glauben an solch überholte Hetzmärchenfähig sind.

Diverse Beleidigungen fallen (nicht auf meiner Seite wohlgemerkt) und der Vertreter der "wahren Religion" zeigt einmal mehr, dass die Hexenverfolgung, Heidenverachtung und Intoleranz der Monotheisten wohl doch noch nicht so umfassend vom Tisch sein kann wie man es hofft.
Übrigens findet sich die Quelle zum vereinfacht abgefassten Gespräch unter folgendem Videolink:
Dieter Nuhr - Die Bibel - anschauen lohnt ^^

Glaubensgespräche (2)

Nachdem also der fragliche Punkt "Hitler war ein Atheist, deshalb ist Atheismus böse, Glaube aber gut", bereits debattiert wurde (siehe hier - Teil 1) wurde von mir Farbe bekannt, fürs Heidentum einzustehen... natürlich war schon zu erwarten was darauf folgen würde von der lieben Schar der Erwählten Rechtgeleiteten... wenigstens bin ich froh einmal nicht "Heidentum ist ein Nazikult" hören zu müssen und es nötig zu haben eine Jahrtausende alte globale Kultur gegen 13Jahre deutsche Ideologie zu verteidigen.

Glaubensgespräche (1)

Dies hier wird vllt mal eine kleine Reihe...
Inhalt sind Mitschnitte (gekürzt, geordnet, zusammengefasst) von Onlinedebatten zum Thema Christentum, Paganismus, Religion.
Allen Gemeinsam ist meine rege Anteilnahme als jene Religionskritische, dennoch theistische Stimme, welche gegen das Für und Wider von Monotheismus und Glaubenszwang kontert, dabei aber anders als Agnostische oder Atheistische Stimmen klare Position für die Existenz von Göttern, Seelen und Magie bezieht.

Keine der Aussagen ist verfälscht oder gestellt
nahezu alle können am Ort des Geschehens nachgeprüft werden.
Einzelne Aussagen wurden ausgelassen da diese zu sehr großem Anteil nur aus Beleidigungen bestehen, die hier (egal ob gegen mich oder andere gerichtet) niemand lesen braucht


Gezeichnet: Simjael/Feuerbringerin
Namen wurden vereinfacht bzw verändert

Donnerstag, 19. Januar 2012

STOP SOPA -2-


Im Rahmen eines sogenannten “Blackout Days” haben sich heute zahlreiche Webseiten verhüllt, darunter die englischsprachige Wikipedia. Sie protestieren damit gegen zwei amerikanische Gesetzesentwürfe, den Stop Online Piracy Act (SOPA) und den Protect IP Act (PIPA). Diese sollen Wirtschaftsinteressen amerikanischer Copyright-Inhaber schützen, haben aber massive Auswirkungen auf die digitale Welt: Internetprovider sollen gezwungen werden, Inhalte proaktiv zu überwachen, Inhalte sollen gesperrt, Suchmaschinen-Treffer nicht mehr angezeigt und Verlinken strafbar werden. Dies hat in Amerika für einen Aufschrei gesorgt, wie er in Deutschland bei der “Zensursula”-Debatte um Netzsperren stattfand. “Sollten diese Gesetze auch nur zur Hälfte so kommen wie vorgeschlagen, hat dies negative Auswirkungen auf das gesamte Internet”, sagt Markus Beckedahl, Vorsitzender des Digitale Gesellschaft e.V.


DIE INTERESSEN DER WIRTSCHAFT DÜRFEN NIEMALS VOR DEN INTERESSEN DER MENSCHEN STEHEN! EGAL WIE WEIT DIESE ENTWICKLUNG BEREITS VORANGESCHRITTEN IST - ES GEHT GEGEN JEDE FORM DES MENSCHENRECHTS!!!

STOP SOPA!

Am heutigen Tage - dem 18.01.2012 - hat die wohl größte virtuelle Rebellion in der Geschichte des Internets stattgefunden. Unzählige Internetseiten für den Schutz von Filesharing und Meinungsfreiheit, aber selbst die Großanbieter Facebook und Wikipedia revoltieren - gegen ein amerikanisches Gesetz!


BITTE LESEN SIE WEITER

Dienstag, 10. Januar 2012

die Kirche der Kopimisten

"Was soll denn das schon wieder sein?" fragt man sich jetzt.

Die Kirche der Kopimisten ist eine frisch anerkannte Glaubensgemeinschaft im schönen Schwedenland.
Doch ist sie weder christlich, noch monotheistisch oder heidnisch - ähnlich wie die Kirche des fliegenden Spaghettimonsters (Pastafarismus) oder der Glauben der Diskordianer (Diskordianismus) ist sie eine Religionsparodie.
Eine mit einer erstaunlich klaren Botschaft.

 Text von zeit-online
alle Urheberrechte dort....
aber was ist schon Urheberrecht?


Filesharer sind offiziell eine religiöse Gemeinschaft


Für die Mitglieder der "Kirche der Kopimisten" ist das Kopieren von Informationen ein Akt des Glaubens. Schweden erkennt sie nun offiziell als religiöse Gemeinschaft an.

Filesharing ist in Schweden nun ein anerkannter religiöser Glaube. Die schwedische Kirche der Kopimisten hat die Behörden im dritten Anlauf davon überzeugt, ihr einen offiziellen religiösen Status zu verleihen. Zwar hat sie nicht die gleichen Rechte wie etwa die großen christlichen Kirchen, aber die Kopimisten gelten nun immerhin als religiöse Gemeinschaft. Was hochgradig albern klingt, hat einen politischen Hintergrund.

Die Gemeinschaft betrachtet Informationen als heilig, das Kopieren als Sakrament und Kopierschutz als Sünde. Informationen hätten einen Wert, der sich beim Kopieren vervielfache, glaubt die Gruppe um den Gründer Isak Gerson. Der 19-Jährige, der in Uppsala Philosophie studiert, bezeichnet sich selbst als "spirituellen Führer" seiner Gruppe und hofft, dass ihre Angehörigen ihren Glauben in Zukunft "ohne Angst vor Verfolgung" ausleben können.

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Mittwinternacht

eine Meldung aus dem Partnerblog
http://www.nebel-all-raunen.blogspot.com/

Julfest/Wintersonnenwende



Heute ist es wieder soweit!
Einer der schönsten Tage im Jahr ist gekommen: Das heidnische Julfest, bzw. die Wintersonnenwende in der Nacht vom 21.12. zum 22.12.! NebelALLraunen wünscht damit allen Lesern wunderschöne Festlichkeiten (und ggf. Rituale), egal in welcher Tradition! Möge auch euch zum Beispiel Thor mit seinem von Ziegen gezogenen Wagen besuchen!
Unser heutiges Bild vom Weihnachtsmann entstammt den germanischen Bräuchen, das christlich abgeschwächt, (etwa im 4. Jahrhundert nach unserer Zeitrechnung) uminterpretiert und schließlich von Coca-Cola aufgegriffen, sowie kommerziell rot angefärbt wurde.
Ursprünglich erschien wohl der Donnergott Thor in einem blauen Mantel und brachte die Geschenke. Als sein Symbol wurde der Julbock verehrt, indem dieser aus Stroh, Holz oder Tannenzweigen aufgestellt wurde oder als Baumschmuck für  den immergrünen Kultbaum (dem heutigen Weihnachtsbaum) diente.
Auch verkleideten sich die Feiernden oft als Ziegen und machten allerlei Späße bei Mahl und Trank. Dem schenkenden Gott und dem Julbock bzw. den Julböcken wurden Kerzen als Opfergabe angezündet, um sie anzulocken, sich zu bedanken und zudem eine festliche und warme Atmosphäre zu schaffen. Zusätzlich wurden auch Leckereien geschenkt und ausgelassen die Sonnenwende gefeiert, nach der die Tage wieder länger werden.
Das Wort Jul steht daher auch eng in Verbindung mit dem Sonnenrad. und dessen Wende. Ebendiese Veränderung veranlasste die alten Germanen auch dazu ihre Bündnisse und Eide zu erneuern, damit sie auch im neuen Jahr Bestand haben. Im Gegensatz zu den Römern, bei denen Intrigen fast schon gewöhnlich waren, standen sie zu ihrem Wort, was sie leider auch etwas naiv an fremde Versprechungen herangehen ließ.

Weitere beliebte Bräuche des Julfestes sind das Verbrennen des sogenannten Julblockes und das Verzehren des Julbrotes, das magische Wirkungen haben soll. Bis heute werden Geschenke noch unter dem lauten Ruf "Julklapp" in die Räumlichkeit der Feier geworfen.

Auch die Slawen und Kelten feierten die Sonnenwende voller Freude, genau wie Vorgängerkulturen auf diesem Gebiet schon im Neolithikum. Einen Beleg dafür bietet zum Beispiel die Kreisgrabenanlage von Goseck (Nutzung etwa 4800 v.u.Z.), deren südliche Palisadenöffnungen auf Sonnenauf- und Untergang dieses Tages ausgerichtet sind.



Ein frohes Julfest allen Lesern
Good Yule

Samstag, 5. November 2011

Die Merkurfrucht

"Merkurfrucht" ist der Name des Symbols rechts oben im schwarzen Hintergrund.
Es ist sowohl Blog- als auch Forenlogo und soll hier näher erläutert werden...


Der aufmerksame Beobachter stellt fest:
es ist kein wirklich neues Symbol.
Genaugenommen besteht es aus 3 sehr bekannten Mythenbildern - und jedes davon ist mind 2.000 Jahre alt.

Über die Anfänge

Du magst dich nun berechtigt fragen:
Was zur Hölle ist das hier?!?

Nun - wie gesagt, du hast alles Recht dazu und ich werde dir die Antwort geben:
Dies ist ein Blog über das "Jenseitige"

Jenseitig - damit meine ich nicht nur das Leben nach dem Tod.
Damit meine ich nicht nur die Sphären der Engel, Dämonen, der Götter und der Djinn... der Elfen, Feen, Geister und Andersweltlichen.
Jenseits ist alles was unseren Horizont übersteigt... Es ist die Magie, die Parapsychologie, die Ufologie, die Grenzwissenschaft. All das worüber unsere Köpfe seit Jahrtausenden nachsinnten und zu verstehen hofften - all jenes was irgendwo existieren muss und vielfach subtil auch immer wieder erlebt werden kann.
Auch ich habe "die Wahrheit" nicht... aber ich suche sie.
Als Philosoph, als mehr oder weniger "angehender Gelehrter", als Grenzgänger.

Warum "Götterbote" ?

Das wichtigste Aushängeschild einer Seite ist erstmal was?
Richtig - sein Name.

Was also - ehe wir zur Tat schreiten - drücken wir hier aus und wollen wir hier?