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Freitag, 27. Januar 2012

Glaubensgespräche (1)

Dies hier wird vllt mal eine kleine Reihe...
Inhalt sind Mitschnitte (gekürzt, geordnet, zusammengefasst) von Onlinedebatten zum Thema Christentum, Paganismus, Religion.
Allen Gemeinsam ist meine rege Anteilnahme als jene Religionskritische, dennoch theistische Stimme, welche gegen das Für und Wider von Monotheismus und Glaubenszwang kontert, dabei aber anders als Agnostische oder Atheistische Stimmen klare Position für die Existenz von Göttern, Seelen und Magie bezieht.

Keine der Aussagen ist verfälscht oder gestellt
nahezu alle können am Ort des Geschehens nachgeprüft werden.
Einzelne Aussagen wurden ausgelassen da diese zu sehr großem Anteil nur aus Beleidigungen bestehen, die hier (egal ob gegen mich oder andere gerichtet) niemand lesen braucht


Gezeichnet: Simjael/Feuerbringerin
Namen wurden vereinfacht bzw verändert

Freitag, 13. Januar 2012

Mutter Teresas nicht verdienter Ruhm

ein Text, zitiert von der Giordano-Bruno Stiftung 
zur allgemeinen Weiterverbreitung



100ster Geburtstag von Mutter Teresa


Bei der großen Anzahl an Verlautbarungen über die „Missionarin der Nächstenliebe“, welche sich zu gegebenem Anlass (am 26. August 2010 wäre Mutter Teresa hundert Jahre alt geworden) in medialer Vielfalt über uns er­gießen,­ erscheint eine weitere mehr als überflüssig zu sein – wenn da nicht ein entscheidendes Manko zu beklagen wäre:
In der Flut der Ehrerweisungen, Huldigungen und Verherr­lich­ungen der Jubila­rin gehen eventuell geäußerte kritische Anmerkungen und Hinterfragungen zu ihrer Tätigkeit und ihrem vornehmlich aus katholischer Sicht gezeichneten Bild völlig unter. Dabei erscheinen bei genauerer Betrachtung die ganzen Brimborien um den Personen­­kult mehr als fragwürdig, und damit tut ein deutlicher Widerspruch umso mehr Not.

Donnerstag, 12. Januar 2012

Kaspar, Melchior, Balthasar?

also wie ist es nun mit den dreien?

In unserem letzten Post haben wir aufgezeigt, dass ihre Verehrung am Dreikönigstag (6.Januar) letztlich deshalb auf geraden jenes Datum gelegt wurde, um damit ein älteres Fest der Heiden zu überlagern.
Was aber hat es auf sich mit jenen Sterndeutern in Bethlehem?


Die Legenden um sie schuf sich die Kirche im 3. Jahrhundert, während ihre Namen erst seit dem 6. Jahrhundert erwähnt werden, und sie zudem nicht überall gleich heißen.
Ihr Hochfest in der katholischen Kirche ist der 6. Januar, der umgangssprachlich „Dreikönigstag“, auch „Dreikönig“ genannt wird. In der Liturgie heißt dieses Fest „Erscheinung des Herrn“, sowohl in der katholischen (Epiphanie) als auch in der evangelischen Kirche (Epiphanias).
Einer der Gründe für ihre landläufig genutzten Namen ist das "Cabeme" - der Segenszauber C B M der noch bis hin heutige Zeit an die Türpfosten und über die Hauseingänge geschrieben wird. Dieser soll angeblich Caspar Balthasar und Melchior anrufen, damit sie als Schutzheilige das Heim schützen...
Die Tradition aber ist wie so oft weit älter als die Heiligenverehrung ist.


Freitag, 6. Januar 2012

Von Sterndeutern und Perchten

6. Januar - Dreikönigstag.

Drei Weise aus dem Morgenland sollen sich aufgemacht haben, das Christuskind zu finden und ihm Geschenke zu bringen - sahen sie es doch als Sternkundig wie sie waren, als den erwarteten Messias welchen der Stern von Bethlehem wohl angekündigt hat.

Katholische Länder/Bundesländer führen das Datum des 6. Januars deshalb bis heute als Feiertag, weil offizielle Einigung besteht, dass die weitgereisten Zeichendeuter einen langen Weg hinter sich hatten und deshalb erst grobe 12 Tage nach Jesuleins Geburt an den Stall kamen.
Dreikönigssinger erinnern bis heute an diese Reise, indem sie mit Kronen auf dem Kopf und vor sich her wnaderndem Stern (einem Strohstern oder Lampion vergleichbar) von Haus zu Haus gehen und Lieder sowie Sprechstücke vortragen, dass sie den Heiland suchen, der nun geboren sei.

Wer sich nie groß damit beschäftigt hat, der wird nicht auf den Gedanken kommen, eine solche Geschichte anzuzweifeln... leider ist sie wiedereinmal künstlich hinzugedichtet, wie so vieles anderes was wir bezüglich der Dezembermonate so beobachten.

Lichtgöttin Lucia (2) - von der Percht und den Rauhnächten

Zurückzuführen ist Santa Lucia nämlich auf die die römische Mond-, Geburts- und Lichtgöttin Lucina. Übersetzt heißt ihr Name das „kleine Licht“, was sowohl auf den Mond als auch auf das schwache Licht Mitte Dezember verweisen kann.
[und noch immer danke ich für den bereitgestellten Text von artedea.net - einem sehr Aufschlussreichen Ort des virtuellen Informationsmeeres]


Mit der Heiligen Lucia wollte die Kirche gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, bzw. zwei starke Göttinnenfiguren mit einer Heiligen ersetzen. Neben der sehr beliebten römischen Lucina war vor allem die alte Muttergöttin Percht (die „Helle“, die „Glänzende“) speziell in der Winterszeit eine anerkannte, strahlende, Segen bringende Gottheit. Weder die eine noch die andere passte natürlich ins Konzept der Kirche. So einfach ausradieren konnte man die alten Göttinnen aud dem Volksgedächtnis nicht, daher sollte zur Wintersonnenwende nicht mehr die Perchte Licht und Segen bringen sondern Santa Lucia diesen Job übernehmen.

Ein Vorhaben, das allerdings gründlich misslungen ist. Denn im Volksglauben wurde aus der zarten blonden lichtvollen Lucia vielmehr die “blutige Luz” – kein Wunder bei ihrer ganzen Foltergeschichte.

Donnerstag, 5. Januar 2012

Lichtgöttin Lucia - Vom Heidenweib zur Heiligen


Das Luciafest ist ein vorweihnachtlicher Brauch, der vor allem in Schweden verbreitet ist. Das Fest fällt immer auf den 13. Dezember, der in den christlichen Kirchen der Gedenktag der Heiligen Lucia ist und vor der Gregorianischen Kalenderreform der kürzeste Tag des Jahres war.
 Damit steht es Traditionell im direkten Bezug zur Wintersonnenwende, welche zur damaligen Zeit auf den 25.Dezember fiel, heute jedoch auf den 21. gewandert ist.
Beide Feste feiern die Rückkehr des Lichtes und das wieder länger werden der Sonnenstunden. Zudem wurden beide als christliche Traditionen vereinnahmt, entstammen aber einst dem Heidentum!

Dezember und Januar.

Die dunkle Jahreszeit, in der die Sonne früh schon hinterm Horizont versinkt und die Nächte endlos scheinen. Es ist noch nicht lang her, dass Gläubige wie Heiden das Wintersonnenfest gefeiert haben.
In unserer Kultur als "Weihnachten".


Nun wissen wir natürlich dass "Weihnachten" kein Heidenfest (mehr) ist.
An Weihnachten geht es um die Geburt eines Erlösergottes/Heilsbringers und nicht um unser Sonnenwendenfest. Und doch, der Ursprung der ist gleich... Es ist die Sonne und das Licht, deren Rückkehr man erwartet und ersehnt. Deren Tag ihrer Neugeburt man sich herbeisehnt in der Zeit der "Naherwartung" - des Advents. Und während es bei den Heiden seit Jahrtausenden die Sonne ist - und hier ist es egal ob wir von Kelten und Germanen sprechen, oder von den Hochkulturen Mexikos, Südamerikas, des Orients - so ist es bei den Christen etwas anders.

Sie sehen ihren "Lichtgott" sinnbildlicher... er ist das "Licht der Welt" und deshalb wird ihm auch mit Kerzenlicht und Leuchtkränzen gedacht... - Von wegen!
Es ist so wie es immer ist in jener Religion. Was immer sie für sich gepachtet hat, gehörte anderen.
Nciht anders ist es mit dem Weihnachtsbaum, Adventskränzen, dem Osterfest...
- und eben auch Lucia.


Mittwoch, 23. November 2011

Was brachte uns das Christentum? V

"WUNDERSAME TATEN 
ZUM RUHME UND ZU EHREN GOTTES"


"Die Geschichte der Christlichen Kirche ist mit jenem ganz besonderen Saft geschrieben, dem auch in ihrer Lehre die finsterste Bedeutung zukommt" - Hans Wollschläger


Kirchliche Gräuel im 20. Jahrhundert....


Katholische Vernichtungslager

Überraschend wenig Menschen wissen, dass die Vernichtungslager der Nazis in Europa zur Zeit des zweiten Weltkriegs keineswegs die einzigen waren. In Kroatien gab es in den Jahren 1942-1943 auch zahlreiche Vernichtungslager, die von den Katholischen Ustaschi unter ihrem Diktator Ante Paveliç -ein praktizierender Katholik, der damals regelmäßig den Papst besuchte- betrieben wurden. Es gab sogar Konzentrationslager speziell für Kinder! Vor allem christlich-orthodoxe Serben, aber auch eine beträchtliche Zahl von Juden wurden in diesen kroatischen Konzentrationslagern ermordet. Das Lager Jasenovac war am berüchtigsten, dessen Kommandant zeitweilig ein gewisser Miroslav Filipoviç war, ein Franziskanerpater, der als "Bruder Tod" gefürchtet war. Die Katholischen Ustaschi verbrannten hier, wie die Nazis,ihre Opfer in Öfen. Anders als die Nazis, die ihre Opfer wenigstens zuvor vergasten, verbrannten Die Ustaschi ihre Opfer lebendig, doch die meisten wurden schlichtweg erschlagen, erstochen und erschossen,ihre Gesamtzahl wurde immerhin auf ca. 300.000 bis 600.000 geschätzt, und das in einem ja vergleichsweise kleinen Land... Viele der Mörder waren Franziskanermönche, die damals oft mit Maschinenpistolen bewaffnet waren. Selbst einige Offiziere der SS (!!), die das Geschehen beobachtet hatten, fanden diese Gräueltaten dermaßen entsetzlich, das sie bei Adolf Hitler Beschwerde einreichten (was diesen jedoch nicht weiter interessierte). Der damalige Papst, der von diesen Gräueltaten wusste, unternahm nichts, um sie zu verhindern. (Nachtrag des Autors: Vor dem Hintergrund dieser Geschichte wirkte die Berichterstattung der Medien über den jüngsten Balkankonflikt manchmal geradezu gespenstisch, fielen da doch die Namen von Orten wie Banja Luka, oder Flüssen wie der Save, wo man gelegentlich noch heute Gebeine der ein halbes Jahrhundert zuvor Ermordeten finden kann).

Dienstag, 22. November 2011

Was brachte uns das Christentum? IV

"WUNDERSAME TATEN 
ZUM RUHME UND ZU EHREN GOTTES"


"Die Geschichte der Christlichen Kirche ist mit jenem ganz besonderen Saft geschrieben, dem auch in ihrer Lehre die finsterste Bedeutung zukommt" - Hans Wollschläger



 Die Ureinwohner

Die Eroberung der neuen Welt (wie üblich zum Zwecke der Verbreitung des Christentums) begann bereits mit Christopher Kolumbus, einem ehemaligen Sklavenhändler, der später Karriere als Heiliger Kreuzfahrer machte. Er ließ schon wenige Stunden nach der Landung auf der ersten bewohnten Insel, auf die er in der Karibik stieß, sechs Eingeborene gefangen nehmen und fortschaffen, da sie seiner Meinung nach "gute Diener und Knechte abgeben müssten,....[und] die man leicht zum Christentum bekehren könnte, denn wie mir schien, gehörten sie gar keine Religion an." Er bezeichnete die Ureinwohner als "Götzendiener" und sah in ihnen "Sklaven, so viele auch immer die Spanische Krone geliefert haben möchte," sein Kumpan Michele de Cueno, ein Italienischer Edelmann, indes bezeichnete die Eingeborenen als "Tiere", denn "sie essen, wenn sie Hunger haben," und sie "lieben sich ganz offen, wann immer ihnen danach ist." Kolumbus rammte auf jeder Insel, die er betrat, ein Kreuz in den Boden und verlas "die erforderliche Verlautbarung"

Was brachte uns das Christentum? III

"WUNDERSAME TATEN 
ZUM RUHME UND ZU EHREN GOTTES"


"Die Geschichte der Christlichen Kirche ist mit jenem ganz besonderen Saft geschrieben, dem auch in ihrer Lehre die finsterste Bedeutung zukommt" - Hans Wollschläger



Ketzer und Atheisten

Die ersten Christen wurden als Ketzer schon im Jahr 385 u.Z. hin gerichtet (durch andere Christen), es handelte sich dabei um den Spanier Priscillian mitsamt sechs seiner Anhänger. Sie wurden in Trier geköpft.

Die Manichäische Ketzerei: Eine quasi christliche Sekte; die Manichäer; bei denen Geburtenkontrolle praktiziert wurde und die dadurch mehr Verantwortungsbewusstsein zeigten als fromme Katholiken, wurde zwischen 372.u.Z und 444 u.Z. im Verlauf mehrerer, großzügig angelegter, Kampagnen im gesamten Römischen Reich vollständig ausgerottet. Das forderte viele Tausend Opfer. Die Albigenser (auch unter dem Namen Katharer bekannt) - die sich selber als gute Christen sahen, jedoch weder den Papst noch das römisch-katholische Verbot der Empfängnisverhütung anerkannten und auch keine Kirchensteuern zahlten - fielen dem ersten Kreuzzug zum Opfer, der sich von Anfang an gegen Christen richtete. Papst Innozenz III, der als der größte Massenmörder vor Hitler gilt, blies im Jahre 1209 zum erneuten Kreuzzug. Alle Einwohner der Stadt Beziérs im heutigen Südfrankreich (einschließlich der Katholiken, die die Auslieferung der Ketzer verweigert hatten), wurden am 22.7.1209 umgebracht und die Stadt zerstört. Geschätzte Zahl der Opfer: Zwischen 20.000 – 70.000....
eine kleine Anmerkung zum Thema "Papstnamen":
Innozenz ist lateinisch und bedeutet "Unschuldig", "der Schuldlose"
- nicht der einzige Papst mit nem Namen voller Ironie

Was brachte uns das Christentum? II

"WUNDERSAME TATEN 
ZUM RUHME UND ZU EHREN GOTTES"


"Die Geschichte der Christlichen Kirche ist mit jenem ganz besonderen Saft geschrieben, dem auch in ihrer Lehre die finsterste Bedeutung zukommt" - Hans Wollschläger



Die Kreuzzüge (1095-1291)

1095 begann der erste Kreuzzug, auf Befehl des Papstes Urban II. Bei den Gemetzeln in Ungarn, bei Wieselburg und Semlin, kamen zwischen dem 12.6.1096 und dem 24.6.1096 Tausende ums Leben (Alles Christen, einschließlich der Kreuzfahrer).

Was brachte uns das Christentum?

Bevor ich anfange:

ich lase gerne diskuttieren, dafür sind wir ja da... wer bei diesem Blogeintrag (sicher erstmal berechtigt) Bauchschmerzen bekommt, für den gebe ich den Vorschlag einfach mal in unser gleichnamiges Forum zu schauen und im selben Thema eine Diskussion anzufachen:
ihr findet es hier


gut - und nun ungeschönt:
es ist mir egalwelchen Sinn manche Menschen in ihrem "Glauben" sehen insofern es denn je Sinn machen kann etwas als relevant zu verteidigen für dass man keinerlei Nachweise oder Indizien besitzt!
Ihr wisst dass ihr selber kein Nihilist und auch kein Atheist bin... aber die ganzen "Spukphänomene" und unverhältnismäßigen "Zufälle" die man als praktizierender Heide so erzeugt die empfinde ich als durchaus amüsant ;)

ich halte es also wie Karlheinz Deschner im Vorwort seiner Kriminalgeschichte des Christentums:
Ja, die folgende Aufzählung ist einseitig so wie jede Zusammenfassung einseitig sein muss.
Nein, ihr werdet hier nicht lesen können was die Kirche angeblich alles Gutes gebracht haben soll.
Wer soetwas lesen will, der Bücher gäb es DAZU schon genug!!!
Meist ganz groß angeworben und preiswert verschleudert damit man ihren Inhalt möglichst breit in der öffentlichen Meinung säen kann!

Nun aber los...

Samstag, 5. November 2011

Was sind Götter?

Die wohl wichtigste Grundlagenfrage, die man sich hier zunächst stellen muss


Götter sind Seelen wie wir - Seelen mit Stärken, Schwächen, Macken und Charakterzügen. Keine Gottheit ist in IRGENDEINER WEISE vollkommen, allmächtig oder allwissend, die meisten von ihnen sind nur einfach schon sehr alt und erfahren - Ahnherren und Herrinnen, Anführer und Stifter großer Völker.