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Dienstag, 7. Februar 2012

Tribut to Charles Dickens (2)

Nach der kurzen Beschreibung seines Lebens durch die Biografin Claire Tomalin, als nächstes Auszüge aus einem weiteren Interview der Frau, welche umfangreich Leben und Wirken des großen Aurots erforscht... hier jedoch geht es uns nun nicht mehr um seine Werke, es geht um Dickens Standpunkt zu der Welt in der er lebte.

die Biografin Claire Tomalin ist Jahrgang 1933 und schrieb neben Dickens Biografien über Katherine Mansfield, Mary Wollstonecraft und Jane Austen. Sie ist Vizepräsidentin des britischen PEN-Clubs und lebt in London.

 
Ein Interview, in Auszügen aus der ZEIT

Charles Dickens - ein Tribut für den Kritiker

Heute vor 200 Jahren (Googlenutzer werden es schon gehört haben) wurde Charles Dickens geboren. Sein Leben wurde geprägt durch Kontakt zu Armenhäusern und Schuldgefängnissen, in welchen zB sein Vater einsaß als Charles gerade mal 11 Jahre alt war. Fortan versuchte er für Mutter und Geschwister (7Stück, davon 6 jünger als er selbst) Geld zu verdienen.
Kinderarbeit in Lagerhallen und damit verbundener Schulabbruch prägten darauf ein Jahr seines Lebens im London des 19. Jahrhunderts. Nur dadurch dass sein Vater 1824 frei kam und Charles die Schule weiterführen konnte, war es möglich dass aus dem jungen Mann ein Schreiber wurde, welcher die Verhältnisse der Unterschichten Englands am eignen Leib gespürt hatte.

Seine Romane sind voll von Gesellschaftskritik und dem ungeschönten Blick auf ein Leben am Rande des Elends. Dafür gebührt ihm heut unser Tribut.


Samstag, 28. Januar 2012

Walter Moers und das literarische Tabu

Preisfrage:
Was haben folgende Unterhaltungswerke gemeinsam:

  • - Kaptain Blaubär, 5minütige Zeichentrickgeschichten im Kinderprogramm "Die Sendung mit der Maus" - seit Jahrzehnten Sonntags 11:30Uhr auf dem ARD zu sehen
  • - das kleine Arschloch, provokante Comicverfilmung um einen gesellschaftsfeindlichen Minderjährigen - nicht jugendfrei und selbst für viele Erwachsene ein harter Tobak und hart an der Grenze der Zumutbarkeit
  • - Rumo und die Wunder im Dunkeln, wertvoller Fantasy- und Entwicklungsroman, Teil einer Buchreihe über einen fiktiven Kontinent namens Zamonien, reichhaltige Anspielungen an Weltliteratur in der ganzen Romanreihe

... wisst ihrs?
Alle drei genrefernen Werke haben den gleichen Schöpfer:
Walter Moers - den unterschätzten Genius!

Der Schattenkönig [3/3]

WIE um alles in der Welt mögt ihr euch fragen, kann man sich in ein Monster verlieben?

Der Schattenkönig - jene in die Tiefen Buchhaims verbannte Kreatur, von der die Bewohner der Stadt der Träumenden Bücher nur unter Furcht sprechen... welche die Abgründe der Stadt beherrscht und niemals an die Oberfläche darf?

Ich habe mich in diese Wesenheit verliebt und ich würde es wohl immer wieder tun.
Denn jener Schattenkönig stellt sich als nichts anderes heraus, denn als verbannter Engel - als jenes Wesen das den Funken in sich trug, von dem der Herrscher der Stadt nicht wollte dass je ein Wesen ihn empfängt.

Herr Walther Moers ist ein Autor der nicht von sich reden lässt.
Von daher kann ich nicht mit Sicherheit behaupten was der Zweck seines Werkes war... den tiefen Symbolgehalt aber der darin schlummert, den gebe ich hiermit jedoch weiter:

WER ist der Schattenkönig?

Das dunkle Labyrinth [2/3]

Wo bin ich heute?

Die Stadt der Träumenden Bücher von Walther Moers war es, die mich schon damals magisch anzog, als ich sie nur schüchtern und von ferne zu Gesicht bekam...
Ich hielt das Buch sehr oft in Händen, träumte mich in jene Welten die zwischen dem Papier verborgen sein mussten und fragte mich über das Wesen jener Kreaturen, deren Präsenz man darin finden würde. Damals kannte ich Herrn Moers und seine Werke nicht. Abgesehen von einem sehr unflätigen Film dessen Eignangsmelodie ich hin und wieder aufgebrachten Christen vorsinge ;)

Ich las das Buch erst später, 2009, als mein Leben wieder in meinen eigenen Händen lag.
Zwischen diesen beiden Punkten lagen lange Halbjahre Abitur - eine Zeit die mich um 2 Jahre meines Lebens und meine Mitschüler gar um den Verstand brachte.
Kennt einer von euch "Unterm Rad" von Herrman Hesse? - Man sollte es zur Pflichtlektüre der Bildungsminister machen, doch glaube ich nicht mehr dass dies noch etwas hilft.

Leipzig - die Stadt der Bücher [1/3]

Ein Tribut zu Walther Moers Werk "die Stadt der Träumenden Bücher"
Zur Feier des Tages (für uns der erste Schnee diesen Winter und zudem der Geburtstag eines treuen Freunds) ein wenig Kurzweil... nicht ohne die üblichen Hintergedanken allerdings...


Moers Werk Die Stadt der Träumenden Bücher ist das wohl schönste Buch das ich je zwischen den Fingern hatte. Diese Liebe begann lange bevor ich meine Richtung in dieser Welt einnahm... es war im Jahr 2007 und ich war schüchterne 17 Jahre jung...

Samstag, 14. Januar 2012

Bücher von Abtrünnigen (3)


Universalgeschichte des Bösen



Wer glaubt eigentlich noch an den Teufel?
Jeder der diese Gestalt für die Verkörperung des Boshaften und schlechten hält, der sollte sich eines klar machen: ein "Teufel" ist allein in den Religionen der drei Monotheistischen Religionen existent.
Keine Heidenkultur kennt einen allmächtigen Gegenspieler - denn keine dieser Kulturen brauchte soetwas.


Der Teufel als Spukgestalt zur Einschüchterung der Gläubigen
darüber erzählt der folgende Roman, der eigentlich ein Sachbuch ist.

Messadié malt ein farbenprächtiges Panorama der Kulturen und Religionen der Welt. In den Mythen und Legenden wie in der Geschichts- und Religionsforschung sucht er nach den Inkarnationen des Bösen, von den Urvölkern bis zu den heutigen Weltreligionen. Anhand der weltgeschichtlichen Fakten und mit feiner Ironie belegt Messadié seine These: daß der Teufel als Gegenspieler Gottes eine blasphemische Erfindung zur Begründung und Absicherung von Macht und Herrschaft war und ist, von der Lehre Zoroasters über die Inquisition bis heute. »Ein Geschichtskrimi, in dem die Spannung nur von der enzyklopädischen Wissensbreite übertroffen wird.«
written by Amazon


Bücher von Abtrünnigen (2)


Abgeschrieben, falsch zitiert und missverstanden:
Wie die Bibel wurde, was sie ist


Die Bibel ist nicht vom Himmel gefallen, sondern in einem langen Prozess nach und nach entstanden. Und die, die die Geschichten und Texte weitergegeben haben, waren nicht immer die Sorgfältigsten und die Uneigennützigsten. Da wurde mitunter geschlampt und - wenn's denn der höheren Wahrheit oder dem, was man dafür hielt, diente - auch schon mal dezent verändert.

Bart D. Ehrman beschreibt an vielen Beispielen, wie die Bibel wurde, was sie heute ist. Und wer wo wann und warum die Finger im Spiel hatte. Ein kurzweiliges, unterhaltsames und sehr lehrreiches Buch.

Dienstag, 10. Januar 2012

Bücher von Abtrünnigen

ein weiterer Beitrag zur Literatursammlung von Götterbote.



Das Buch der Bücher im Licht von Wissenschaft, Vernunft und Moral


Kurzbeschreibung

Jesus sprach (Mt. 5,44): »Liebt eure Feinde!« – aber auch (Mt. 10,34): »Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.« War Jesus nun der liebende Sohn Gottes, der Versöhnung predigte und Erlösung versprach oder doch nur wieder einer, der Andersdenkenden den Tod wünschte und ewige Verdammnis prophezeite? Der Bibelkundler Johannes Maria Lehner beschreibt kompetent und verständlich die Entstehungsgeschichte der Bibel und enthüllt Identität und Motive der verschiedenen Autoren. Seine teilweise schonungslosen aber fundierten Schlussfolgerungen sind auch für nicht religiöse Menschen spannend und überraschend.
Denn neue historische Erkenntnisse und archäologische Forschungsergebnisse ermöglichen endlich ein sachliches Urteil über heikle Fragen wie: War Gottes auserwähltes Volk wirklich aus Ägypten geflohen? Stürzten die Mauern von Jericho tatsächlich ein? Warum fordert Gott höchstpersönlich zur Sklavenhaltung auf? Hat Jesus überhaupt gelebt? Führte Paulus´ Judenhass auf direktem Weg zum Antisemitismus? Ist die Frau lediglich der Besitz des Mannes? Hat die katholische Kirche die biblische Berechtigung, alleinige Verkünderin von Gottes Wort zu sein?
Auch im Neuen Testament bleiben unzählige Fragen offen, auf die Lehners Buch Antworten gibt: Warum weiß keine außerbiblische Quelle etwas über Jesus? Hat Herodes' Kindermord wirklich stattgefunden? Warum diskutierte Jesus nicht ernsthaft mit seinen Widersachern? Wurde er gekreuzigt oder an den Pfahl gehängt? Warum verfluchte auch er Andersdenkende, obwohl er angeblich Nächstenliebe predigte? Und hat er die Welt wirklich verändert?
Johannes Maria Lehners Werk bietet eine Orientierungshilfe für oder gegen das Christentum und ebnet den Weg für ein zeitgemäßes Bibelverständnis und ein ehrliches Gottesbild.


weitere Empfehlungen:

Samstag, 12. November 2011

Karlheinz Deschner klärt auf!

Karlheinz Deschner (* 23. Mai 1924 in Bamberg; eigentlich Karl Heinrich Leopold Deschner) ist ein deutscher Schriftsteller und Religions- und Kirchenkritiker. Zu seinen Werken zählen Abermals krähte der Hahn (1962) und die auf zehn Bände angelegte Kriminalgeschichte des Christentums.



So entstand das Christentum - 1/4
So entstand das Christentum - 2/4
So entstand das Christentum - 3/4
So entstand das Christentum - 4/4


Freitag, 11. November 2011

Literaturempfehlung I

Die Sünden der Kirche!
Moderne Schuld und reiches Kapital



  • Violettbuch Kirchenfinanzen
  • Caritas und Diakonie in Deutschland
  • Finanzen und Vermögen der Kirchen in Deutschland
  • das Kirchenhassebrevier
  • Und vergib uns unsere Schulden
  • Scheinheilige Geschäfte
  • Vatikan AG

zur Verfügung gestellt und kommentiert von:
www.kirchensteuer.de