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Samstag, 14. Januar 2012

Bücher von Abtrünnigen (2)


Abgeschrieben, falsch zitiert und missverstanden:
Wie die Bibel wurde, was sie ist


Die Bibel ist nicht vom Himmel gefallen, sondern in einem langen Prozess nach und nach entstanden. Und die, die die Geschichten und Texte weitergegeben haben, waren nicht immer die Sorgfältigsten und die Uneigennützigsten. Da wurde mitunter geschlampt und - wenn's denn der höheren Wahrheit oder dem, was man dafür hielt, diente - auch schon mal dezent verändert.

Bart D. Ehrman beschreibt an vielen Beispielen, wie die Bibel wurde, was sie heute ist. Und wer wo wann und warum die Finger im Spiel hatte. Ein kurzweiliges, unterhaltsames und sehr lehrreiches Buch.

Donnerstag, 12. Januar 2012

Kaspar, Melchior, Balthasar?

also wie ist es nun mit den dreien?

In unserem letzten Post haben wir aufgezeigt, dass ihre Verehrung am Dreikönigstag (6.Januar) letztlich deshalb auf geraden jenes Datum gelegt wurde, um damit ein älteres Fest der Heiden zu überlagern.
Was aber hat es auf sich mit jenen Sterndeutern in Bethlehem?


Die Legenden um sie schuf sich die Kirche im 3. Jahrhundert, während ihre Namen erst seit dem 6. Jahrhundert erwähnt werden, und sie zudem nicht überall gleich heißen.
Ihr Hochfest in der katholischen Kirche ist der 6. Januar, der umgangssprachlich „Dreikönigstag“, auch „Dreikönig“ genannt wird. In der Liturgie heißt dieses Fest „Erscheinung des Herrn“, sowohl in der katholischen (Epiphanie) als auch in der evangelischen Kirche (Epiphanias).
Einer der Gründe für ihre landläufig genutzten Namen ist das "Cabeme" - der Segenszauber C B M der noch bis hin heutige Zeit an die Türpfosten und über die Hauseingänge geschrieben wird. Dieser soll angeblich Caspar Balthasar und Melchior anrufen, damit sie als Schutzheilige das Heim schützen...
Die Tradition aber ist wie so oft weit älter als die Heiligenverehrung ist.


Dienstag, 10. Januar 2012

Bücher von Abtrünnigen

ein weiterer Beitrag zur Literatursammlung von Götterbote.



Das Buch der Bücher im Licht von Wissenschaft, Vernunft und Moral


Kurzbeschreibung

Jesus sprach (Mt. 5,44): »Liebt eure Feinde!« – aber auch (Mt. 10,34): »Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.« War Jesus nun der liebende Sohn Gottes, der Versöhnung predigte und Erlösung versprach oder doch nur wieder einer, der Andersdenkenden den Tod wünschte und ewige Verdammnis prophezeite? Der Bibelkundler Johannes Maria Lehner beschreibt kompetent und verständlich die Entstehungsgeschichte der Bibel und enthüllt Identität und Motive der verschiedenen Autoren. Seine teilweise schonungslosen aber fundierten Schlussfolgerungen sind auch für nicht religiöse Menschen spannend und überraschend.
Denn neue historische Erkenntnisse und archäologische Forschungsergebnisse ermöglichen endlich ein sachliches Urteil über heikle Fragen wie: War Gottes auserwähltes Volk wirklich aus Ägypten geflohen? Stürzten die Mauern von Jericho tatsächlich ein? Warum fordert Gott höchstpersönlich zur Sklavenhaltung auf? Hat Jesus überhaupt gelebt? Führte Paulus´ Judenhass auf direktem Weg zum Antisemitismus? Ist die Frau lediglich der Besitz des Mannes? Hat die katholische Kirche die biblische Berechtigung, alleinige Verkünderin von Gottes Wort zu sein?
Auch im Neuen Testament bleiben unzählige Fragen offen, auf die Lehners Buch Antworten gibt: Warum weiß keine außerbiblische Quelle etwas über Jesus? Hat Herodes' Kindermord wirklich stattgefunden? Warum diskutierte Jesus nicht ernsthaft mit seinen Widersachern? Wurde er gekreuzigt oder an den Pfahl gehängt? Warum verfluchte auch er Andersdenkende, obwohl er angeblich Nächstenliebe predigte? Und hat er die Welt wirklich verändert?
Johannes Maria Lehners Werk bietet eine Orientierungshilfe für oder gegen das Christentum und ebnet den Weg für ein zeitgemäßes Bibelverständnis und ein ehrliches Gottesbild.


weitere Empfehlungen:

Mittwoch, 4. Januar 2012

ein Psychiater diagnostiziert den Atheismus



ein Buch von Mafred Lütz, Bestsellerautor, Psychiater und Theologe.
Katholischer Chefarzt der Berliner Psychatrie mit betont christlichem Menschenbild...


die Kritik an dem vorliegenden Werk hat mir dankenswerter Weise bereits die Redaktion von Amazon abgenommen:


Nicht zweifeln, glauben!

Zweifel an der Existenz Gottes, sicher so etwas gibt es. Aber das ist heilbar. Das ist die einfache Botschaft, auf die man die Ausführungen des Bestsellerautors, Psychiaters und Theologen Manfred Lütz bringen könnte. Oder: Wer nicht glaubt, der ist selber schuld, wenn er nicht glücklich wird.


Die Playmo-Bibel und ihr böser Zwilling

zitiert von www.heise.de
alle Rechte ebenda


Markus Bomhard ist evangelischer Pfarrer in der hessischen Kleinstadt Eschborn. Vor zwei Jahren begann er damit, Szenen aus der Bibel nachzustellen und zu fotografieren. Die Bilder stellte er anschließend ins Netz. So weit, so unspektakulär. Das Ungewöhnliche an Bomhards Vorgehen war, dass er für seine Standbilder keine handgeschnitzten Krippenfiguren benutzte, sondern Playmobil-Plastikpuppen. Weil es die zwar als Müllkutscher und Piraten gibt, aber nicht als Jesus oder Moses, musste Bomhard bestehende Figuren etwas abändern und zum Beispiel Arme durch Erwärmung kreuzigungstauglich auseinanderbiegen.



Das aber rief den Zorn einer Wesenheit hervor, die mächtiger ist, als der Pfarrer:
Der fränkische Spielzeughersteller Geobra Brandstätter GmbH sah durch das Treiben seine "geistigen Eigentumsrechte" verletzt und schickte Bomhard eine Unterlassungserklärung, mit der er sich verpflichten soll, seinen Domainnamen playmo-bibel.de nicht mehr zu benutzen, keine Fotos zu veröffentlichen und keine Playmobil-Figuren mehr zu verändern.

Dienstag, 6. Dezember 2011

vom UNSINN "Zeitgeist" - Teil 11

 Der letzte Teil der Saga des Unsinns!


Aber zurück zum Film. Ursprünglich sei Jesus die Sonnengottheit einer gnostisch-christlichen Sekte, eine rein mystische Figur. Sonnenkult und Gnosis? Da muss der Altertumsgeschichte aber glatt was entgangen sein.

M.W. gibt es keinen Zusammenhang, und wenn doch ist er weit weniger als nur unbedeutend. Außerhalb von esoterischen Webseiten lässt sich da nichts Verwertbares finden. Mal wieder eine Fata Morgana. Zur Gnosis an sich kann man viel sagen, viel spekulieren, viel hineingeheimsen, weil sie ein antiker Vorläufer von moderner Esoterik ist. In ihr wird viel in Bildern und Analogien gesprochen, in den meisten Systemen ist die himmlische Seele gefangen in einem irdischen Leib. Die sichtbare Welt ist von einem „Demiurgen„, einem nachgeordneten „schlechten“ Gott erschaffen worden. Jesus wird meist als Sohn des guten, eigentlichen Gottes gesehen. Von manchen wird er als Christus gesehen, andere tun dies nicht. Das Alte Testament wird meist verworfen als Buch des Demiurgen! Die Gnosis war jedoch keine einheitliche Strömung, sondern setzte sich aus Dutzenden verschiedenen Versatzstücken zusammen. – Was das frühe Christentum aber bestimmt NICHT war, ist eine gnostische Religion! Es gibt im Neuen Testament manche Anklänge (Johannes-Evangelium!), aber da wurden eher die Begriffe der Gnosis genommen und „getauft“, in das eigene jüdisch-christliche Lehrgebäude eingebaut.

vom UNSINN "Zeitgeist" - Teil 10

Jetzt zieht Zeitgeist Moses auf...



Und weiter mit den Parallelen: Moses, der Gesetzgeber, wie Manou in Indien, Minos in Griechenland und Mises in Ägypten.

Zu Manu, die Schreibweise Manou kommt nur im Film vor. Im Hinduismus ist Manu (Sanskrit, मनु, m., manu, Mensch, Menschheit) der Urvater der Menschheit, jedoch auch die Menschheit an sich (vgl. Manusmriti). Von Gesetzgeber oder derlei steht da nichts.

Minos: Nach Homers Odyssee stimmt dies, aber nur nach ihr. Ansonsten gilt Minos als einer der Richter in der Unterwelt. Eine gewisse Verwandtschaft ist da, aber zwingend ist sie nicht.

WTF ist Mises? In den tiefen des Internet taucht er als ägyptische Gottheit oder als Gesetzgeber NUR in Diskussionen zum Film auf. Sonst kennt ihn keiner. Fehlanzeige. Den Ägypter Mises scheint es nie gegeben zu haben. Und wenn ja dann ist er seit ein paar tausend Jahren inkognito unterwegs. Nur die besonders erleuchteten Esoteriker wissen von ihm, aber selbst die erzählen nie davon!


vom UNSINN "Zeitgeist" - Teil 9

 Weiter gehts......


Trotz aller gegenteiliger Fakten wird am Ende dieser Sequenz behauptet, die Bibel sei voll von Anspielungen auf die Astrologie. Ja sie habe damit mehr zu tun als mit allem anderen. Na, dann schauen wir mal, was die Bibel über Astrologie zu sagen hat. Nicht viel, aber einer entscheidenden Stelle sagt sie sehr genaues. Im ersten Schöpfungsbericht: 1. Mose 1, 14 -19 heißt es:

„Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Feste des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht und geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre und seien Lichter an der Feste des Himmels, daß sie scheinen auf Erden. Und es geschah also. Und Gott machte zwei große Lichter: ein großes Licht, das den Tag regiere, und ein kleines Licht, das die Nacht regiere, dazu auch Sterne. Und Gott setzte sie an die Feste des Himmels, daß sie schienen auf die Erde und den Tag und die Nacht regierten und schieden Licht und Finsternis. Und Gott sah, daß es gut war. Da ward aus Abend und Morgen der vierte Tag.“

Was sind die Sterne? Lichter, Lampen, Funzeln. Nicht einmal beim Namen werden sie genannt, auch die ach so wichtige Sonne und der Mond nicht! Erschaffen werden sie erst am vierten Tag. Nach Licht (1. Tag) , nach Himmel und Erde (2. Tag) und nach den Pflanzen (3. Tag). So „wichtig“ waren dem Schreiber also die Sterne. So wichtig, dass er die logische Abfolge (erst Licht, dann Sterne, dann die Erde und anschließend die Pflanzen), die dieser Text wahrscheinlich ursprünglich hatte, umschmiss, nur um die Sterne nach hinten zu rücken!

Es ist die Abgrenzung zum Sternenkult und zur Astrologie in Babylon (denn dort kommt der Text nach allgemeiner wissenschaftlicher Auffassung her). Es ist ein eindeutiger Beleg dafür, was die biblischen Autoren von allem Stern-Gedöns halten: nichts! Nicht irgendwo am Rande steht dieser Beleg, sondern in einem der zentralen vordersten Texte des Jahwe-Glaubens aus nachbabylonischer Zeit.

an anderer Stelle steht übrigens dass man im alten wie neuen Testament alle Leute die auch nur WAGTEN Sternkunde zu betreiebn mal ebend gesteinigt hat!!! Seeehr Achtungsvoll
Womit die Bibel also am ALLERWENIGSTEN zu tun hat, ist die Welt der Astrologie!

vom UNSINN "Zeitgeist" - Teil 8

 Noch immer muss ich mich an Zeitgeist auslassen - denn es scheint keine gute Feder dran zu sein!


  
Die Geburtsgeschichten der Bibel sind dem Film gemäß rein astrologisch zu verstehen. Der Stern im Osten sei der Sirius, der zusammen mit den „Drei Königen“ des Orion am 25.12. eine Konjunktion bilden würde.

Dass die drei Sterne des „Gürtels“ des Orion (auch) „die 3 Könige“ genannt werden, stimmt! Eine weitere Bezeichnung ist Jakobsleiter oder Jakobsstab. Auch biblisch, aber es klingt nicht nach einer astrologischen Sensation. Warum diese drei den „königlichen Beinamen“ haben, lässt sich nicht eruieren. Die ältesten schriftlichen Zeugnisse stammen anscheinend aus dem 16. Jahrhunder nach Christus, stehen also in keineri Verbindung zur Mattheischen Geburtslegende.
Der Vollständigkeit halber sei noch angemerkt, dass Mt 2,1 nichts von 3 Königen steht, sondern von einer ungenannten Zahl Magier aus dem Osten, die Gold, Weihrauch und Myrrhe brachten. Daraus wurden erst viel später die Hl. Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar, deren Gebeine im Kölner Dom liegen (sollen).

Und die 3 Gürtelsterne des Orion sind ebenso wie der Sirius Fixsterne und keine Planeten. Damit eine Konjunktion möglich ist, müsste sich aber mindestens eines von beiden relativ zu dem anderen bewegen. Das ist selbst für Astrologen Unsinn.
Daran sieht man, dass die „Überzeugungskraft“ dieses Filmes vor allem auf der Unkenntnis der Rezipienten beruht.

Dienstag, 15. November 2011

Jesus? - VI

Der 25. Dezember wird Geburtstag
Bibelkritik - Jesus 8

Im Jahr 353 erklärte die Kirche den 25. Dezember zum Geburtstag Jesu. Diesem Beschluss gingen jahrzehntelange Diskussionen voraus.

Im Jahr 200 hatte Clemens von Alexandrien noch den 17. November für das Geburtsdatum gehalten, andere tendierten zum 20. Mai oder 19. April.

Die religionspolitisch kluge Wahl des 25. Dezember setzte sich schließlich durch. An diesem Tag feierten nämlich die Römer nach alter Tradition die Wintersonnenwende, bei welcher der Sonnengott Mithras aus einem Felsen geboren und von Hirten beschenkt wurde.

vom UNSINN "Zeitgeist" - Teil 7

Parforceritt durch den Rest der antiken Götterwelt



Nach den vier namentlich genannten und weiter ausgeführten Gottheiten, die alle dem Horus-Schema nachgebildet sein sollen, folgt eine Beschleunigung der Faktenvermittlung, die jegliches Mitdenken unmöglich macht. In gerade mal 8 Sekunden, rauschen die Namen von scheinbar wahllos zusammengeklaubten, wenn ich richtig gezählt habe, 36 Gottheiten am heillos überforderten Zuschauer vorbei. Gerade mal ein bisschen mehr als eine halbe Sekunde bleibt da übrig, um zu lesen, einzuordnen und zu verstehen. Man hat es schon weit vorher geahnt, aber hier wird es Gewissheit: Dies dient einzig und allein, um einen Informations-Overkill zu erzeugen.   
Der Zuschauer soll nicht mitdenken, am allerwenigsten kritisch.

Das gewünschte Ergebnis soll in etwa sein: „Wow! Wenn so viele Götter nach demselben Strickmuster „entworfen“ sind, dann ist es bestimmt Jesus auch. Von dem weiß man ja all dies.“ Was so veranstaltet wird, ist Manipulation in Reinkultur, pure Propaganda. So „vorbereitet“ wird der Zuschauer endlich, endlich mit dem Jesusbild der Autoren „beglückt. Und das beginnt wieder mit einem Stakkato...

vom UNSINN "Zeitgeist" - Teil 6

Horusbehauptungen




1. Horus sei am 25. Dezember geboren

Zunächst einmal ein kleiner Ausflug in den ägyptischen Kalender: Ausgangspunkt dieses Sonnenkalenders waren die jährlichen Nilüberschwemmungen einerseits und die 70-tägige Unsichtbarkeit des Sirius andererseits. Das ist schier das einzig gesicherte darüber. Wann er eingeführt wurde und wo, ob in Ober- oder Unterägypten ist unter Ägyptologen umstritten. Neujahr war auf jeden Fall der Beginn der Nilschwemme (vermutlich am 22./23 Juni). Ein Schalttag zur besseren Synchronisation des Kalenders mit dem tatsächlichen Sonnenjahr wurde erst 237 v.C. Unter Ptolemaios III. eingeführt, setzte sich aber lange Zeit nicht durch.
Dass also der Geburtstag des Horus mit unserem 25. Dezember zusammenfiel ist unwahrscheinlich. Ein Kalender damals war lange nicht das exakte Regelwerk, das wir heute darunter verstehen.

vom UNSINN "Zeitgeist" - Teil 5

in Detailtiefe, deren Mühe man einfach nur anerkennen muss:
eine STARK gekürzte Version des Artikels von "ungesagter.wordpress.com"
---> das-zeitgeistmovie-eine-kritik-teil-1/ <---


Seit einiger Zeit, genauer seit dem 26. Juni 2007 macht ein „Dokumentarfilm“ im Internet Furore, dessen glühende Verehrer durch permanente Hinweise darauf vielen auf die Nerven gehen, ob sie es hören wollen oder nicht: zeitgeistmovie.



Mit ca. 2 Stunden Länge verlangt er dem Zuschauer, besser gesagt dem Zuhörer einiges ab: über weite Strecken ist der Film eine mit Bildern und Musik unterlegte „Predigt“. Aber nie wird klar, wer da eigentlich aus dem Off spricht, obwohl es unterschiedliche Sprecher sind. Das ist nicht die einzige Unsauberkeit, die diese „Dokumentation“ diskreditiert. Immer wieder werden im Laufe des Films Behauptungen als Tatsachen hingestellt, Zusammenhänge aus äußerlichen Analogien konstruiert und historische Abläufe wild durcheinander geworfen.

Sonntag, 13. November 2011

der rote Drache

Dies ist das Bild "Dragon Fury" von der Künstlerin Anne Stokes. Es hängt als Poster über den Betten, Schränken, Sofas vieler Metalfans und Fantasyfreunden und u.a. auch über meinem Schreibtisch von wo es mich anlächelt wann immer ich nach oben blicke.

Schaut man es sich in Ruhe an erkennt man (schwer zu übersehen) einen roten Drachen. Dieser riesige rote Drache thront auf einer gotischen Kathedrale.
Die Kathedrale brennt...

Ja - sie brennt. Nicht unschwer zu erraten wer es war. Die Türme unter seinen Pranken sind übersät von Rissen, die ganze Situation zu späterer Zeit würde wahrscheinlich zeigen wie die Türme zerfallen zu Boden stürzen.
Es mag vllt Spekulation sein, aber der Drache lächelt... ich interpretiere seinen Blick als Genugtuung, aber das ist sicherlich subjektiv.



Freitag, 11. November 2011

Jesus? - V

Die "Steuerschätzung"
eine vorgeschobene Legendenbegründung, die es so nicht gegeben haben KANN!



Bibelkritik - Jesus 7


Nur der Evangelist Lukas spinnt eine dramatische Legende mit himmlischer Verkündigung, Krippe und jubelnden Heerscharen um die Geburt des Gottessohnes. (Dafür fehlen bei ihm die Weisen aus dem Morgenland).



Ein Mann namens Josef machte sich demnach mit seiner schwangeren Frau auf die Reise von Nazareth in Galiläa nach Bethlehem in Judäa. Angeblich geschah das zu einer Zeit, als (Lk 2,1-2) "ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war."

Donnerstag, 10. November 2011

Es gibt mehr als EINEN Gott!

Das sagt sogar die Bibel!

Vielleicht war der Schöpfergott bei der Erschaffung der Welt gar nicht allein in seiner himmlischen Werkstatt, denn in einem der ersten Verse der Bibel werden mehrere Urheber vorgestellt (1. Mose 1,26): "Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei." Das klingt nach mehr als nur einem Gott. War der Mensch vielleicht ein Gemeinschaftsprojekt? Spricht aus diesen Zeilen noch der alte Kult um mehrere Götter in den himmlischen Gefilden?

Es wäre auch dumm, anzunehmen, der Glaube an einen einzigen Gott sei eine ethische Weiterentwicklung von einem Glauben an mehrere Götter. Dafür gibt es keinen vernünftigen Grund. In unserer irdischen Welt käme auch niemand auf die Idee, die Wiederherstellung der Monarchie sei ein gesellschaftlicher Fortschritt.

Mittwoch, 9. November 2011

vom UNSINN "Zeitgeist" - Teil 4

ein Zweiter Teil der selben Autorenschaft:
praemonitus-praemunitus.blogspot.com



Weiterhin versucht uns Peter Joseph weiszumachen, die Sterne im Gürtel Orions würden in der Antike als Drei Könige bezeichnet.
Es wäre im Priznip völlig egal, wenn es so wäre, denn in der Bibel werden Drei Könige nie erwähnt. In der einzigen Stelle in der Bibel, in der gewisse Magi aus dem Osten dem Stern im Morgenland folgen, wird nicht mal die Zahl 3 genannt:

Dienstag, 8. November 2011

vom UNSINN "Zeitgeist" - Teil 3

ich hab da noch so ne andere Quelle [mit leeeiiicht zweifelhafter Intention, dennoch aber korrekt aufgemacht] die das ganze präziser aufschließt:

praemonitus-praemunitus.blogspot.com
[Alle Sätze mit "Illuminaten" oder "Freimaurer" rate ich einfach mal zu überlesen, falls ihr selber nachschauen wollt...]
Im Orginaltext werden dazu auch SÄMTLICHE Quellen angegeben die der Autor zu Rate gezogen hat... es sind und bleibt also nachweisbare Aussagen, die verlinkten Seiten sind meist von Universitätshomepages!
SO macht man Quellenarbeit!

Sonntag, 6. November 2011

Jesus? - IV

War Jesus ein Revolutionär?!
Bibelkritik - Jesus 5




Erich Fromm, der Begründer der humanistischen Psychoanalyse, sah in Christus einen Sohn, der gegen die gottväterliche Autorität aufbegehrte, so wie es kleine Leute manchmal gegen die Mächtigen tun.

Er hielt den christlichen Glauben für "eine Religion von Empörern und Revolutionären."

Wir sollten diesen Gedanken nicht unwidersprochen übernehmen, denn das frühe Christentum war weder staats- noch autoritätsfeindlich. Es lehnte sich höchstens gegen die beengenden Regeln der Tempelpriester auf.

Zudem war die Anhängerschaft der ersten Christen bis weit ins 4. Jahrhundert hinein so gering, dass man nicht von einer umfassenden Volksbewegung sprechen kann.

Jesus? - III

Jesu "tolle" Tipps
bibelkritik - Jesus 4




Sind Jesus Verkündigungen brauchbar?


Mehr als eine Hand voll ethischer Vorschriften geben die Evangelien für das alltägliche Leben leider nicht her. Nicht einmal die Kernaussagen Jesu sind und waren jemals von praktischer, weltlicher Nützlichkeit.